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Agogik

Der Kerngedanke unseres agogischen Konzepts ist die Selbstbefähigung unserer Bewohnenden, soweit wie möglich ihre Angelegenheiten selber in die Hand zu nehmen, Entscheidungen zu treffen und sich ihrer Fähigkeiten und Ressourcen bewusst zu werden. Das Zusammenleben in der Stiftung Steinegg ist nach vier Prinzipien gestaltet:
  • Selbstbestimmung – möglichst selbständige Lebensführung
  • Partizipation und Integration - Einbezug der Bewohnerinnen und Bewohner ins öffentliche Leben
  • Normalisierung - Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen so weit als möglich ein normales Leben führen
  • Wohlbefinden – die Bereiche Körper, Psyche, Emotionen und soziale Umwelt sollen ausgleichend entwickelt und entdeckt werden.
Alle zwei Jahre wählen TA-MA aus den eigenen Reihen drei Delegierte, die ihre Interessen in der Institution vertreten. Die Delegierten haben viermal pro Jahr eine Sitzung mit den agogisch Verantwortlichen, an der sie die Anliegen der TA-MA einbringen und die TA-MA Konferenzen vorbereiten. Einmal im Jahr treffen sich Delegierte, agogisch Verantwortliche und Leitung Bereich Tagesangebote, um die Jahresplanung zu besprechen. Die Sitzungen werden protokolliert und als Nachweisdokumente abgelegt.

TA-MA Konferenzen finden regelmässig viermal pro Jahr statt und sind ein Informations- und Austauschgefäss für alle TA-MA.

Die Tagesaufenthalter formulieren einmal pro Jahr ein Förderziel. Die Tagesassistenten/innen unterstützen die Tagesaufenthalter/innen bei der Zielerreichung und dokumentieren den Prozessverlauf im Redline-Klienten Informationssystem. Die agogisch Verantwortlichen werten das Ziel mit den TA-MA aus und formulieren ein neues. TA-MA, die in der Institution wohnen, haben kein persönliches Förderziel sondern ein Gruppenziel. Die persönlichen Förderziele werden auf der Wohngruppen durch die Bezugspersonen begleitet.

Alle zwei Jahre wird ein „Zeitfenster“ an der Teamsitzung für jede TA-MA terminiert, um die Förderung und Entwicklungsevaluation zu besprechen.

Die TA-MA arbeiten in den Tagesangeboten grundsätzlich bis zur ordentlichen Pensionierung.
Der Ausstieg aus dem Arbeitsprozess wird jedoch individuell entschieden, je nach Bedürfnissen und Möglichkeiten der TA-MA. Nach der Pensionierung werden die Bewohner/innen auf der Gruppe Curafit begleitet.